Die Gemeinschaft bleibt zahlungspflichtig
Rechnungen für Energie, Versicherung, Dienstleister, Wartung und Instandhaltung laufen weiter, auch wenn ein Eigentümer nicht zahlt. Deshalb sind Rückstände kein Privatproblem, sondern ein Liquiditätsrisiko der Gemeinschaft.
Forderungen müssen nachvollziehbar sein
Grundlage sind Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Beschlüsse, Fälligkeiten und Zahlungseingänge. Erst wenn die Forderung sauber dokumentiert ist, lassen sich Mahnung, Mahnverfahren oder Zahlungsklage belastbar vorbereiten.
Kommunikation vor Eskalation
Ein vergessenes Mandat, ein Eigentümerwechsel oder ein Liquiditätsproblem braucht eine andere Ansprache als bewusstes Nichtzahlen. Gute Verwaltung klärt den Anlass früh, ohne die Forderung aus dem Blick zu verlieren.
Liquidität parallel sichern
Während Rückstände verfolgt werden, muss die WEG zahlungsfähig bleiben. Je nach Höhe und Dauer können Wirtschaftsplan, Rücklage, Sonderumlage oder Zahlungsziele mit Dienstleistern relevant werden.