AnlegerprüfungWarum eine Anlagewohnung mehr ist als ein Renditefeld im Exposé.
Viele Wettbewerber und Portale sprechen über Rendite, Finanzierung oder verfügbare Angebote. WHC verbindet diese Logik mit Verwaltungspraxis: Was passiert nach dem Kauf, wer steuert Mieter, WEG, Nebenkosten, Reparaturen, Rücklagen und spätere Verkaufsfähigkeit?
Cashflow und DSCR
Die Rechnung sollte Kaltmiete, Hausgeld, nicht umlagefähige Kosten, Mietverwaltung, Kapitaldienst, Steuerreserve, Leerstand und Instandhaltung getrennt zeigen. Ein positiver erster Eindruck reicht nicht, wenn der DSCR im Stressfall kippt.
Mietvertrag und Mieterprofil
Bei vermieteten Wohnungen zählen Miethöhe, Staffeln, Index, Kaution, Zahlungsstatus, Betriebskosten, Nebenkostenabrechnungen, Mieterkommunikation und Modernisierungsspielraum. Eine hohe Miete kann riskant sein, wenn sie nicht nachhaltig ist.
Objektzustand und WEG-Risiken
Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Leitungen, Aufzug, Brandschutz und energetischer Zustand bestimmen, ob die Rücklage reicht oder Sonderumlagen drohen. Protokolle und Beschlusssammlung sind deshalb Renditeunterlagen.
Exit und Wiederverkauf
Eine Anlagewohnung sollte nicht nur heute vermietbar sein. Grundriss, Lage, Hausgeld, WEG-Zustand, Energieausweis und Käuferzielgruppe entscheiden, ob später Selbstnutzer, Kapitalanleger oder beide Gruppen erreichbar sind.